Tibet und Olympia in China
Es ist nicht schwer zu erkennen, dass die gesteigerte Aufmerksamkeit rund um Olympia für die Belange Tibets eingesetzt wird. Kein Wunder, jeder der das einmaleins der PR versteht, sieht diese Möglichkeit. Der Boykott der olympischen Spiele - selbstverständlich ist auch das ein Thema. Davon abzusehen rät jedoch selbst der Dalai Lama und insbesondere auch die betroffenen Sportler. Man können nicht mit dem Sport Probleme lösen, die seit Jahrzehnten von der Politik nicht angegangen wurden.
Jüngst hat sich der Präsident des Olympischen Komitees Jacques Rogge zu Wort gemeldet. Einem Bericht der BBC zu Folge stellte klar, dass das IOC eine schnelle und friedliche Lösung fordert. Der Chinesische Regierung jedoch sind die zahlreichen Proteste entlang des Fackellaufs wie beispielsweise in London und Paris ein Dorn im Auge.
Übrigends: in der Zeit war ein umfassender und kritischer Artikel über die Rolle des Dalai Lamas zu lesen. Dort wird dessen Position ebenso dargestellt wie sein Dilemma, dass seine eigenen Landsleute nicht mehr auf seine Friedensaufrufe hören.